Stiftung zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e. V.
Stiftung zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e. V.

30 Jahre Verein sind gleichzeitig 15 Jahre Stiftung

Warum noch eine Stiftung, mag der Eine oder Andere sich fragen?

Die ersten 15 Jahre waren für uns im Verein sehr aufregend. Es verging kaum ein Jahr, in dem unser Leistungsangebot zur Betreuung der betroffenen Familien nicht erweitert wurde. Der Kinderplanet wuchs rasant und wir machten uns Sorgen um eine nachhaltige Finanzierung.

Es gehört zum Wesen eines Vereines, von der Hand in den Mund zu leben. Wir waren von den mal mehr aber auch mal weniger sprudelnden Spenden abhängig und ständig stand die Frage im Raum, ob wir auch noch im kommenden Jahr die vielen Aufgaben stemmen können.

Bei einer Stiftung dagegen wird der Ertrag weniger aus Spenden, sondern aus dem Stiftungskapital selbst erwirtschaftet. Das Stiftungskapital wiederum darf nicht angerührt werden, es dient ausschließlich der Ertragserzielung.

Somit hatten wir nun die Gewissheit, dass zumindest immer ein gewisser „Finanzierungspuffer“ bestand. Die Stiftung hat sich bewährt - das Stiftungskapital hat sich in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt. Trotz Bankenkrise, Niedrigzinsphase und anderer sich ständig ablösender Krisen und Unwägbarkeiten, wird dank einer gut austarierten Kapitalanlage ein ansehnlicher Ertrag erzielt. Dieser wiederum ermöglicht der Stiftung sogar die Realisierung eigener Projekte, was ursprünglich gar nicht vorgesehen war.

So unterstützen wir insbesondere ehemals erkrankte Kinder bei der Beseitigung der krankheitsbedingten Ausbildungsbenachteiligung, übernehmen Sach- und Fahrtkosten oder zahlen ein Stipendium.

Auch das mit dem Verein für krebskranke Kinder Harz e.V. betriebene Gemeinschaftsprojekt „ Erholungsanlage am Bernsteinsee“, welches speziell für betroffenen Familien ist, ist hier zu nennen.

Die Stiftungsarbeit wird vollständig ehrenamtlich geleistet. Hier sind wir jedoch effektiv. Die Vereins- und Stiftungsvorstände tagen immer zusammen und fallweise wird der Stiftungsbeirat hinzugezogen. So können wir immer gemeinsam über anstehende Aufgaben, Anträge und Projekte beraten und entscheiden.

Die „kleine Schwester“ Stiftung wünscht dem „großen Bruder“ Verein zu seinem 30-jährigen Jubiläum alles Gute. Wir werden dafür sorgen, dass für unsere „gemeinsame Fahrt“ immer mindestens eine Handbreit Wasser unterm Kiel vorhanden ist.

Frank Jacob
Vorstandsvorsitzender Stiftung


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